
Du bist schwanger? Herzlichen Glückwunsch! Bestimmt ist die Vorfreude groß und du kannst es kaum erwarten. Allerdings könnte es auch sein, dass die Schwangerschaft nicht geplant war und dein Leben plötzlich total auf dem Kopf steht: Die Schwangerschaft bei einer Erzieherin kann Lebenspläne verändern oder du bist auf einmal überfordert. Was tun? Wie lange kann ich arbeiten? Gibt es ein Beschäftigungsverbot für schwangere Erzieherinnen? Plötzlich drehen sich die Gedanken wild im Kopf und du bist verunsichert. Als erstes: Ruhig bleiben und tief durchatmen. Schließlich hast du als Erzieherin die besten Erfahrungen mit Kindern. Nutze dieses know-how und alles wird gut.
Inhaltsverzeichnis
Als Erzieherin schwanger
Als Erzieherin schwanger zu sein, sind im Prinzip ideale Voraussetzungen. Du hast Erfahrung im Umgang mit Kindern, kannst mit Kindern gut umgehen und die Kinder mögen dich. Wo ist also das Problem? Freue dich auf die kommende Zeit, die dein Leben auf jeden Fall bereichert. Als schwangere Erzieherin hast du natürlich kein generelles Beschäftigungsverbot in der Krippe oder im Kindergarten. Natürlich darfst du auch schwanger als Erzieherin arbeiten. Überstürze also nichts und bleibe ruhig. Je „mehr du schwanger wirst“, solltest du dich allerdings schonen. Schweres Heben oder Tragen sollte möglichst vermieden werden. Schließlich darf dein Kind nicht unnötig gefährdet werden.
Schwangere Erzieherinnen in der Krippe und im Kindergarten
Du arbeitest im Kindergarten, liebst die Kleinen als wären sie die eigenen Kinder? Jetzt endlich wird dein Traum wahr und du kannst dich schon bald selbst Mutter nennen. Diese Zeit wird für dich vielleicht das Abenteuer deines Lebens. Es ist gut möglich, dass du nun die anderen Mütter besser verstehst und die Welt aus einem neuen Blickwinkel betrachtest. Vielleicht führst du ein Baby-Tagebuch und hältst deine Erlebnisse und Emotionen darin fest?
Beschäftigungsverbot als Schwangere?
Selbstverständlich gilt während der Schwangerschaft bei einer Erzieherin die identische rechtliche Grundlage wie bei jeder anderen Frau auch. Vor der Geburt und nach der Geburt wirst du vorerst nicht arbeiten dürfen (können). Der Mutterschutz schützt nicht nur dich sondern auch dein Kind. Sicher kennst du diese Regelungen von deinem Beruf her. Dir ist die Situation also bestens vertraut, sodass du nicht überrascht sein wirst. Wie die Zeit sich bis zu diesem Punkt gestalten wird, ist individuell verschieden. Manche Mütter haben keine Beschwerden und fühlen sich fit. Andere Frauen treten bereits etwas früher kürzer und müssen sich schonen. Höre auf deinen Körper und entscheide je nach Situation.
Schwanger als Erzieherin – was tun?
Nimm deine regelmäßigen Beratungstermine wahr, halte zu deiner Hebamme Kontakt und sprich offen mit deinem Arzt – so bist du eine vorbildliche werdende Mutter und natürlich eine verantwortungsvolle schwangere Erzieherin. Endlich wirst du deine eigene kleine Familie haben und musst nicht mehr die anderen glücklichen Eltern beneiden. Genieße die Zeit und freut euch einfach. Vielleicht gehst du in Mutterschaftsurlaub oder du teilst dich mit deinem Mann in diese Zeit. So könnt ihr euren kleinen Schatz perfekt begleiten und verpasst keinen dieser wertvollen Momente. Anschließend kannst du wieder als Erzieherin arbeiten oder du arbeitest weiter an der erweiterten Familienplanung?