
Eine Schwangerschaft mit einer Gebärmuttersenkung kann für eine Frau etwas sehr unangenehmes sein. Eine Senkung der Gebärmutter ist für Mutter und Kind nicht gefährlich.
Inhaltsverzeichnis
Was ist eine Gebärmuttersenkung?
Bei einer Gebärmuttersenkung, senkt sich die Gebärmutter nach unten zur Scheide hin. Die Gebärmutter hängt somit tiefer im Becken der Frau. Dies geschieht, wenn die Beckenbodenmuskulatur, Bänder und das Bindegewebe schwächer werden, dadurch wird die Gebärmutter nicht mehr ausreichend stabilisiert. Auch die Harnblase und das Rektum können gegebenfalls absinken.
Vorbeugung einer Gebärmuttersenkung in der Schwangerschaft
Körperliche Bewegung beugt eine Senkung der Gebärmutter vor. Hier empfiehlt sich für schwangere Frauen das Schwangerschaftsturnen. Da auch starkes Übergewicht eine Gebärmuttersenkung begünstigt, sollte das Körpergewicht am Anfang einer Schwangerschaft reduziert werden. Achte auf gesunde Ernährung und vermeide wenn möglich schweres Heben.
Symptome einer Gebärmuttersenkung
Die Symptome bei einer Schwangerschaft mit einer Gebärmuttersenkung können sich auf verschiedene Arten bemerkbar machen. Abhängig sind die Beschwerden vom Ausmaß der Senkung und den betroffenen Organen. Es gibt unterschiedliche Schweregrade dieser Senkung.
- Bei Grad 1 sinkt der Gebärmuttermund in das untere Scheidendrittel ab.
- Bei Grad 2 sinkt der Gebärmuttermund bis zum Scheideneingang ab.
- Bei Grad 3 fällt der Gebärmuttermund teilweise oder ganz aus dem Scheideneingang.
Die Klassischen Symptome einer Senkung der Gebärmutter während der Schwangerschaft sind Unterleibs-und Rückenschmerzen. Bei den meisten Frauen ist es möglich, dass durch die Gebärmuttersenkung in der Schwangerschaft ein Druckgefühl entsteht, oder ein Gefühl, einen Fremdkörper in der Scheide zu tragen.
Wie wird eine Senkung der Gebärmutter während der Schwangerschaft diagnostiziert?
Der Arzt kann aufgrund der Anamnese eine Verdachtsdiagnose erstellen. Eine gynäkologische Untersuchung mit einem Sicht- und Tastbefund, sowie eine Untersuchung mit einem Spekulum gibt Aufschluss über den Zustand der Gebärmutter.
Schwanger mit einer Gebärmutterversenkung – Was tun?
Eine leichte Gebärmuttersenkung verläuft oftmals Beschwerdefrei. Keine Sorge, für Mutter und Kind ist die Absenkung nicht gefährlich. Was du also selber tun kannst, ist während deiner Schwangerschaft und nach der Geburt deines Kindes ein Beckenbodentraining und eine Rückbildungsgymnastik zu absolvieren. Dies hilft dir, dauerhafte Überdehnungen deiner Muskeln zu verhindern und stärkt diese.
Ursache und Risiko bei einer Schwangerschaft mit einer Gebärmuttersenkung
Die Senkung der Gebärmutter während der Schwangerschaft, ist nicht gefährlich. Sie entsteht, wenn die Bänder und Muskeln den Beckenboden, unter anderem durch das zusätzliche Gewicht, nicht mehr stabilisieren können. Ein Risiko ist eine Überbelastung des Beckenbodens durch schweres Heben oder durch harter körperlicher Arbeit. Hier erteilt dir dein Arzt ein Beschäftigungsverbot. Wenn das Beschäftigungsverbot erteilt wurde, ist eine Haushaltshilfe auf Zeit zu empfehlen.
Mögliche Komplikationen bei einer Gebärmutterabsenkung
Folgende Komplikationen können auftreten, wenn man Schwanger mit einer Gebärmutterversenkung ist. Man verliert die Lust und die Freude am Sexualleben. Übermäßiger Harndrang, verbunden mit Harnblasenvorfall durch das Absinken der Gebärmutter. Im Extremfall kann es zu einem Gebärmuttervorfall kommen, indem die Gebärmutter vollständig aus der Scheide austritt.