Analvenenthrombose in der Schwangerschaft

Analvenenthrombose Schwangerschaft

Bei einer Analvenenthrombose in der Schwangerschaft spürst du vor allem einen Schmerz am Afterrand. Dieser Schmerz tritt sehr plötzlich auf und kann so stark sein, dass man händeringend nach einer Lösung sucht, um die Schmerzen zu lindern. Wenn du daran leidest, dann ist schnelle Hilfe gefragt. Unter der Analvenenthrombose in der Schwangerschaft versteht man eine Gefäßverstopfung der Vene. Diese führt zu Schwellungen, weil das Blut sich staut und nicht mehr richtig abfließt. In vielen Fällen wird sie auch als Notfall behandelt. Langsam bilden sich Hämorrhoiden oder auch ein Analekzem und die Analthrombose schlägt plötzlich zu.

Analvenenthrombose während der Schwangerschaft – Die Behandlung und Therapie

Wenn du diese Diagnose erhältst, fragst du dich wahrscheinlich, was kann man tun, um das Problem loszuwerden? In vielen Fällen helfen eine Therapie und eine Behandlung mit Zäpfchen, einer Salbe und Nasenspray. Die Salbe, das Zäpfchen und das Nasenspray kannst du dir von deinem Hausarzt verschreiben lassen. Es kann dir aber auch passieren, dass du operiert werden musst. Das kann zum Beispiel vorkommen, wenn du häufig an Rückfällen leidest. Die Operation saniert bei häufigen Rückfällen den Bereich nachhaltig. Bei der Schwangerschafts-Analvenenthrombose kann die Wundheilung unterstützt werden durch die Naturheilkunde mit Hausmitteln und Heilpflanzen. Es gibt auch eine Ernährungstherapie, diese zielt auf einen weichen Stuhl ab. Wenn du so ein Gefäßverschluss schon einmal mitgemacht hast, dann möchtest du dies natürlich nicht noch einmal erleben.

Analvenenthrombose in der Schwangerschaft – Wie gefährlich ist das?

Im Vordergrund stehen zunächst einmal die Schmerzen des Patienten. Die Analvenenthrombose ist in den meisten Fällen nicht gefährlich, im Gegensatz zu der tiefen Beinvenenthrombose. Da kann es passieren, dass wichtige Adern von dir verstopfen und Gewebeteile absterben können. Gelegentlich wandern Thrombosen im Blutgefäßsystem in den Beinen und dies kann dann einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt auslösen. Bei einer Analthrombose drohen dir aber diese Risiken nicht.

Analvenenthrombose in der Schwangerschaft – die Ursachen

Ganz spontan kann eine Schwangerschafts-Analvenenthrombose auftreten. Sie ist aber sehr oft mit besonderen Ereignissen verknüpft. Es entsteht ein Blutstau in deinem Venengeflecht des Afters. Das entsteht durch einen Druck auf deinen Beckenboden. Einige Ursachen deswegen sind eine ungewollte Anstrengung des Körpers wie zum Beispiel beim Gewichtheben, Kraftsport und Joggen. Wenn du Druck beim Husten hast zum Beispiel beim Stuhlgang oder beim Pressen, dann kann dies auch die Ursache sein. In manchen Fällen kann auch eine Operation am Anus der Grund für die Analthrombose sein. Wenn du lange sitzt kann es ebenfalls dazu führen. Eine besonders hohe Anspannung in deinem Schließmuskel kann auch ausreichen.

Analvenenthrombose in der Schwangerschaft – die Symptome

Manchmal ist man sich keines akuten Problems bewusst. Die Beschwerden können innerhalb von Minuten stärker werden. Nach einigen Stunden zeigen sich dann Rötungen und Schwellungen. Das kann dann zu Juckreiz führen. Eine Analthrombose ist mit Schmerzen verbunden und durch den Schmerz kann deine Muskulatur verkrampfen. Die noch funktionierende Restdurchblutung wird dadurch dann noch weiter eingeschränkt. Einige Symptome sind noch Brennen oder Stechen, Druckgefühl, starkes Spannungsgefühl und ein Druckschmerz. Besonders beim Stuhlgang können dich diese Schmerzen besonders belasten. Ebenfalls kann das Gehen oder das Sitzen zu starken Beschwerden führen. Am Afterrand entwickeln sich Knötchen, die einen Juckreiz auslösen. Die Stelle schmerzt, wenn du dich kratz oder reibst. Am Anfang blutet eine neu gebildete Analthrombose noch nicht.

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