Die Beckenringlockerung in der Schwangerschaft

Die Beckenringlockerung in der Schwangerschaft

Eine Beckenringlockerung entsteht durch die Dehnung von Bändern, die die Beckenknochen zusammenhalten. Die Schwangerschaftshormone haben starken Einfluss auf die Bänder, sie werden dadurch dehnbarer und beweglicher. Dieser Vorgang geschieht zur Vorbereitung auf die Geburt. Der Geburtskanal wird dadurch geweitet, dass das Baby durch passt. Die Bänderdehnung tritt zwischen der achzehnten und der zwanzigsten Schwangerschaftswoche auf. In einigen Fällen geschieht dies auch früher und kann lang nach der Geburt fortbestehen.

Ursachen einer Beckenringlockerung

Für eine Beckenringlockerung gibt es verschiedene Ursachen in der Schwangerschaft. Beispielsweise durch eine hormonelle Umstellung, durch körperliche Belastung oder durch das Tragen von Mehrgewicht. Massive Kreuz-und Beckenschmerzen, während der Schwangerschaft sind die Folge.

Symptome einer Beckenringlockerung

Eine Beckenringlockerung ist etwas sehr schmerzhaftes für eine schwangere Frau. Schmerzhafte Beschwerden im Bereich der Lenden, der Wirbelsäule oder des Schambeines, sind Anzeichen einer Beckenringlockerung. Unbedingt den Arzt oder die Hebamme davon in Kenntniss setzen, niemals den Schmerz aushalten. Je länger nichts gegen die Schmerzen unternommen wird, desto stärker werden sie.

Was hilft beim Schmerz?

Zuerst wird der Schmerz lokalisiert. Der Kernpunkt ist oftmals schwer zu finden, da jeder weibliche Körper anders ist. Schmerzen werden von jeder schwangeren anders erlebt, auch zu unterschiedlichen Tageszeiten.
Der Schmerz kann vom Lendenbereich, über des Bereiches des Schambeines bis hin zu Leiste, dem Unterbauch und bis zu dem Beinen ziehen. Ein Taubheitsgefühl in den Beinen ist dadurch möglich. Die Schmerzen werden bei jeder Bewegung verstärkt. Besonders das Treppensteigen wird zur harten Arbeit. Vorsichtige und langsame Bewegungen sind daher wichtig um die Gelenke zu schonen. Der Arzt oder die Hebamme hat gute Tipps was wirklich hilft, um den Alltag zu überstehen.

Ab wann zu einem Orthopäde gehen?

Wenn der Schmerz immer stärker wird, und dich beeinträchtigt, ist ein Besuch beim Orthopäde eine gute Wahl. Der Arzt macht sich Bilder vom Bewegungsapparat der Schwangeren und durch eine detaillierte Beschreibung der Symptome, wird der Arzt eine Lösung des Problems finden. Die Linderung der Schmerzen muss nicht immer durch Medikamente erfolgen. Je nach Diagnose vom Arzt empfiehlt sich oftmals eine konservative Therapie, um den Schmerz zu reduzieren.

Behandlung und Maßnahmen

Der Arzt oder die Hebamme trifft notwendige Maßnahmen, um eine Schmerzlinderung zu erzielen.
Die Einnahme von Schmerzmittel ist eine Möglichkeit um einen vorübergehenden Erfolg zu erzielen.
Eine Physiotherapie kann helfen, durch Bewegung und Massage des Beckens. Durch die Übungen in dieser Therapie, werden die Bänder stabilisiert und der Beckenboden trainiert. Diese Übungen werden mit erfahrenen Therapeuten unter dessen Anleitung und der Diagnose vom Arzt vollzogen, da manche gymnastische Übungen die Symptome der Beckenringlockerung verschlimmern können. Mit der richtigen Behandlung kann man die Beckenringlockerung in den Griff bekommen.

Ab wann kann man mit Heilungschancen rechnen?

Wenn die Beckenringlockerung richtig behandelt wird, hierzu macht sich der Arzt Bilder zum bisherigen Erfolg. Durch diese Behandlung stehen die Chancen gut, für eine sichere Geburt und eine schmerzfreie Zeit danach. Schonung und Ruhe nach der Geburt sind eine wichtige Voraussetzung um beschwerdefrei leben zu können. Das spezielle Training sollte nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch nach der Geburt eingehalten werden.

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